Körperpeeling selber machen: 3 einfache Rezepte mit Zucker und Salz

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Ein Peeling selbst machen für den Körper gelingt in wenigen Minuten mit Zutaten aus der Küche: Mische 100 Gramm Zucker oder Meersalz mit 50 Millilitern Öl (etwa Kokos- oder Olivenöl), gib bei Bedarf einige Tropfen ätherisches Öl dazu und trage die Masse auf feuchter Haut in kreisenden Bewegungen auf. So entfernst du abgestorbene Hautschüppchen und die Haut fühlt sich sofort glatter an.

Trockene, raue oder schuppige Haut ist ein häufiges Ärgernis – besonders an Ellenbogen, Knien und Schienbeinen. Fertige Body-Scrubs aus dem Handel sind oft teuer und enthalten Mikroplastik. Die gute Nachricht: Du kannst ein wirksames Körperpeeling mit drei bis vier Zutaten selbst herstellen. In dieser Anleitung findest du erprobte Rezepte, die richtige Anwendung und Antworten auf die häufigsten Fragen.

Was bringt es, ein Peeling für den Körper selbst zu machen?

Ein selbst gemachtes Körperpeeling entfernt abgestorbene Hautzellen und regt die Durchblutung an. Ein Peeling ist eine kosmetische Behandlung, bei der die oberste Hautschicht mechanisch oder chemisch von losen Hornschüppchen befreit wird.

Der Vorteil selbst gemachter Varianten liegt auf der Hand: Du weißt genau, was drin ist, und vermeidest Mikroplastik. Kunststoffpartikel in Kosmetik gelangen laut BUND über das Abwasser in die Umwelt und stehen zunehmend in der Kritik.

Regelmäßiges Peelen macht die Haut aufnahmefähiger für Feuchtigkeit. Eine anschließend aufgetragene Bodylotion kann besser einziehen, weil die Hornschicht nicht mehr durch lose Schüppchen blockiert wird.

Welche Zutaten brauche ich für ein Körperpeeling?

Für ein selbst gemachtes Peeling brauchst du nur zwei Grundzutaten: ein Schleifmittel und ein Pflegeöl. Alles andere ist optional und dient dem Duft oder der Extrapflege.

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Schleifmittel (der abrasive Teil)

  • Zucker: feinkörnig, löst sich langsam auf, ideal für empfindliche Haut.
  • Meersalz: gröber und intensiver, gut für raue Stellen wie Füße und Ellenbogen.
  • Kaffeesatz: mittelgrob, riecht angenehm und lässt sich resteverwerten.

Pflegeöl (der bindende Teil)

  • Kokosöl: fest bei kühler Temperatur, pflegt intensiv.
  • Olivenöl oder Mandelöl: flüssig, zieht gut ein.
  • Honig: als Ergänzung wirkt er feuchtigkeitsspendend und antibakteriell.

Wer den Effekt vertiefen möchte, kombiniert das Peeling mit weiteren Selfcare-Ritualen. Ideen dazu findest du in unserem Beitrag über das natürliche Peeling selber machen.

Peeling selbst machen für den Körper: die Grundrezepte

Die drei folgenden Rezepte decken die häufigsten Bedürfnisse ab. Die Mengen reichen jeweils für ein bis zwei Anwendungen am ganzen Körper.

Rezept Schleifmittel Öl / Zusatz Geeignet für
Klassisches Zuckerpeeling 100 g brauner Zucker 50 ml Kokosöl normale, empfindliche Haut
Salzpeeling für raue Stellen 100 g feines Meersalz 50 ml Olivenöl + 5 Tropfen Lavendelöl Füße, Ellenbogen, Knie
Kaffeepeeling belebend 80 g Kaffeesatz 40 ml Mandelöl + 1 EL Honig müde, fahle Haut

So gehst du Schritt für Schritt vor

  1. Vermenge Schleifmittel und Öl in einer Schüssel zu einer streichfähigen Paste.
  2. Feuchte die Haut unter der Dusche mit lauwarmem Wasser an.
  3. Trage das Peeling mit den Händen in kreisenden Bewegungen auf, von unten nach oben.
  4. Massiere raue Stellen etwas länger, aber ohne starken Druck.
  5. Spüle alles gründlich mit lauwarmem Wasser ab.
  6. Trockne die Haut sanft ab und trage anschließend eine Bodylotion auf.

Eine Anwendung dauert insgesamt etwa fünf bis zehn Minuten. Eine detaillierte Variante mit weiteren Hinweisen liest du in unserem Artikel Haut Peeling selbst machen: Schritt für Schritt erklärt.

Wie oft sollte man ein Körperpeeling anwenden?

Ein bis zwei Anwendungen pro Woche sind für die meisten Hauttypen ideal. Häufigeres Peelen kann die natürliche Hautbarriere reizen und zu Trockenheit führen.

Bei sehr empfindlicher Haut reicht eine Anwendung alle sieben bis zehn Tage. Beobachte deine Haut: Rötungen oder ein Spannungsgefühl sind Zeichen, dass du zu oft oder zu kräftig peelst. Laut dem öffentlichen Gesundheitsportal gesundheit.gv.at erneuert die Haut ihre oberste Schicht etwa alle 28 Tage – ein sanftes Peeling unterstützt diesen Prozess, ersetzt ihn aber nicht.

Worauf sollte man beim selbst gemachten Peeling achten?

Trage ein Körperpeeling nie auf gereizter, sonnenverbrannter oder verletzter Haut auf. Salz- und Zuckerkörner können offene Stellen zusätzlich reizen.

Ölhaltige Peelings machen die Duschwanne rutschig – stelle dich sicher hin und reinige die Wanne danach. Bewahre Reste in einem sauberen, verschließbaren Glas maximal ein bis zwei Wochen kühl auf, da frische Öle ohne Konservierung schnell ranzig werden.

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Für das Gesicht solltest du feinere Rezepturen wählen, da die Gesichtshaut dünner ist. Wenn du dein Ritual erweitern willst, passt ein Entspannungsbad selber machen gut vor das Peeling – die warme Feuchtigkeit weicht die Hornschicht auf.

Wie hängen Peeling und Feuchtigkeit zusammen?

Ein Peeling entfernt Schüppchen, spendet aber selbst kaum Feuchtigkeit. Deshalb gehört eine pflegende Lotion oder ein Öl direkt danach dazu.

Auch von innen zählt Flüssigkeit: Ausreichend zu trinken unterstützt das Hautbild, wie wir im Beitrag Viel Wasser trinken Wirkung auf die Haut beschreiben. Peeling, Pflege und Trinkmenge wirken zusammen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich ein Peeling für den Körper mit Hausmitteln selbst machen?

Ja, die meisten Körperpeelings bestehen aus alltäglichen Hausmitteln. Zucker oder Meersalz als Schleifmittel, kombiniert mit einem Pflegeöl wie Kokos-, Oliven- oder Mandelöl, ergeben eine wirksame Paste. Kaffeesatz und Honig sind sinnvolle Ergänzungen. Damit sparst du Geld und vermeidest Mikroplastik.

Ist Zucker oder Salz besser für ein selbst gemachtes Körperpeeling?

Zucker ist feiner und sanfter, deshalb eignet er sich für empfindliche und normale Haut. Salz ist gröber und intensiver, ideal für raue Stellen wie Füße, Knie und Ellenbogen. Für ein Ganzkörperpeeling bei empfindlicher Haut ist Zucker meist die verträglichere Wahl.

Wie lange ist ein selbst gemachtes Körperpeeling haltbar?

Ohne Konservierungsstoffe hält ein selbst gemachtes Peeling etwa ein bis zwei Wochen. Bewahre es in einem sauberen, verschließbaren Glas kühl und trocken auf. Verwende einen sauberen Löffel statt der Finger, um Keime zu vermeiden, und wirf die Masse weg, sobald sie ranzig riecht.

Kann ich ein Körperpeeling auch im Gesicht verwenden?

Grobe Körperpeelings mit Meersalz sind für das Gesicht zu aggressiv, da die Gesichtshaut dünner und empfindlicher ist. Nutze im Gesicht feinere Rezepte, etwa mit gemahlenen Haferflocken oder feinem Zucker. Für trockene Gesichtshaut passt eher eine milde Pflegemaske.

Fazit

Ein Peeling selbst machen für den Körper ist günstig, schnell und umweltfreundlich. Mit Zucker oder Salz und einem Pflegeöl mischst du in wenigen Minuten einen Body-Scrub, der abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Durchblutung anregt. Ein- bis zweimal pro Woche angewendet, wird die Haut spürbar glatter. Probiere eines der Grundrezepte aus, creme danach nach – und ergänze dein Ritual nach Lust mit einem entspannenden Bad.